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Ausgabe 1-2018

Titelbild Magazin Kettenblatt 1/2018 

Editorial

Es reicht!

Das denken sich wohl viele Radfahrerinnen und Radfahrer in Darmstadt. Sie haben den jahrelangen Eiertanz um die Schaffung und häufig auch Vernichtung von Radinfrastruktur hautnah mit erlebt. Eine "Veloruciòn", also eine "Revolution des Fahrrades", wie in Marinaleda in der Provinz Sevilla in Spanien auf einer Hauswand in Anlehnung an den Kampfspruch der Kubaner gefordert, muss aber nicht sein.

Der "Radentscheid Darmstadt"

Eine Gruppe aktiver Darmstädterinnen und Darmstädter will das demokratische Mittel eines Bürgerbegehrens nutzen, um die Verantwortlichen zum Handeln zu zwingen. Der "Radentscheid Darmstadt" hat seit Anfang des Jahres fleißig Unterschriften dafür gesammelt. Es sind weitaus mehr zusammengekommen als notwendig. Mit einem der Gründer der Initiative haben wir gesprochen (S. 5).

"Lasst uns endlich anfangen!"

Dass dieses Bürgerbegehren nötig zu sein scheint, ist ein Armutszeugnis. "Man muss endlich anfangen!" sagt Prof. Follmann, ein Verkehrswissenschaftler der Hochschule Darmstadt, der jahrelang über innerstädtischen Verkehr geforscht hat und Kommunen bei der Verkehrswende berät. In einem Interview hat er uns erklärt, was notwendig wäre (S. 3). Ein Anfang scheint ein aktueller Verkehrsversuch in der Rheinstraße in Darmstadt zu sein (S. 18). Dort soll erprobt werden, wie zugunsten des Radverkehrs der motorisierte Verkehr aus einem kleinen Teil der Rheinstraße verdrängt werden kann.

Konzepte für die Verkehrswende?

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wird dagegen fleißig an Konzepten gearbeitet. Ob diese dann aber auch konkrete Folgen für den Radverkehr haben, wird man sehen (S. 6). Zwischenzeitlich nehmen engagierte Privatleute die Verkehrswende selbst in die Hand (S. 12), auch im Umland (S. 8).

Ein Konzept für den regionalen Pendlerverkehr sind die zur Zeit heiß diskutierten sogenannten Radschnellwege. Dass ein langer Planungsprozess nicht durchgängig gute Ergebnisse bringen muss, zeigt der Bericht über die Planung des Radschnellweges zwischen Frankfurt und Darmstadt (S. 7).

Gesucht: gute Radinfrastruktur!

Zu einer guten Radinfrastruktur gehören auch die Sicherheit vor Diebstahl (S. 8) und die Integration des Radverkehrs in den öffentlichen Nahverkehr. Während man gegen den Diebstahl mit der Codierung des Rades (S. 16) selbst etwas unternehmen kann, ist man beim ÖPNV auf die Verkehrsunternehmen angewiesen. Doch speziell die Deutsche Bahn hat so ihre Schwierigkeiten (S. 10).

Letztes Jahr hat es zwei tödliche Unfälle mit Radfahrern in Darmstadt gegeben (S. 14). Das zeigt die Dringlichkeit der Maßnahmen für eine sichere Radinfrastruktur. Wir "Überlebende" wollen uns aber nicht durch die Gefahren verängstigen lassen und planen schon die nächsten Touren (S. 13), auch im Winter (S. 15).

VCD liefert eigene Beiträge

Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Der Titel sieht etwas anders aus als bei der letzen Ausgabe. Der ADFC Bergstraße hat die Zusammenarbeit am Heft mit uns beendet, um eine eigene Publikation herauszubringen. Dafür haben wir mit dem VCD Darmstadt-Dieburg vereinbart, dass der VCD eine Plattform für eigene Gastbeiträge in unserem Heft erhält.

In diesem Heft zeigt der Verein mit seinem neuen Vorstand (S. 21), wie das Rad den Lieferverkehr verändern könnte (S. 21), damit nicht zuletzt das Falschparken durch Lieferfahrzeuge etwas reduziert wird. Noch wichtiger ist aber eine gute Parkraumpolitik der Stadt, die die verfügbaren Ressourcen gerecht verteilt (S. 20), nicht nur an den Lieferverkehr.
Ich wünsche Ihnen einen sicheren und schönen Radelsommer.

Burkhard Walger

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Ausgabe 2-2017

Titelbild Magazin Kettenblatt 2/2017 

Editorial

2/2017

Liebe Leser,

Monnem (Mannheim) BIKE - wo alles begann, so feierten wir in Mannheim und an der Bergstraße das Jubiläumsjahr 200 Jahre Fahrrad. An dieser Stelle einige Gedanken des Vorsitzenden das ADFC Bergstraße, Matthias Gehrmann:

„Das Titelblatt unseres Kettenblatt 2/2017 zeigt die Verbindung von damals zu heute. Radfahren ist nichts Verbissenes, sondern bringt Leben zum Blühen. Obwohl die touristische und sportliche Nutzung in Deutschland zunimmt, steigt dank Pedelec auch die Nutzung auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen usw. Das Fahrrad lässt leben, ist sauber und gesund. Die Stadt Kopenhagen hat zum Beispiel ihr Verkehrskonzept finanziert auch durch Gelder aus dem Gesundheitsetat, weil Radfahren eben gesund hält.“

Ich selber habe noch Anfang der 1950er Jahre auf dem Miele-Fahrrad meines Vaters das Radfahren erlernt. Es war seinerzeit unser einziges Fortbewegungsmittel in der Familie. Radwege gab es keine und auch Ampeln waren eher die Ausnahme, dafür war aber die Verkehrslage wesentlich entspannter. So begehe ich 2017 mein 65jähriges Radfahrjubiläum und das nahezu unfallfrei, während die Zahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrern in jüngster Zeit leider wieder im Ansteigen ist. Hier ist der ADFC als Interessenverband gefordert, sich für ein sichereres und achtsameres Miteinander der Verkehrsteilnehmer und verbesserte Rahmenbedingungen durch Bund, Länder und Gemeinden einzusetzen.

In dieser Ausgabe des "Magazin Kettenblatt" berichten wir unter anderem über die korrekte und zweckmäßige Fahrradbeleuchtung, die gerade in der dunkleren Jahreszeit von immenser Bedeutung ist, und die Gebrauchtradmärkte, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, die Präsenz und Kompetenz des ADFC erhöhen und uns neue Mitglieder bringen. Besonders hinweisen möchten wir auch auf die Interviews mit Manfred Zahn über die Website des ADFC Bergstraße, ist dies doch unser am häufigsten nachgefragtes Kommunikationsmedium, und mit dem Bürgermeister von Fürth, Volker Oehlenschläger, über das Radeln im ländlichen Raum.

Darüber hinaus haben wir wieder ein breites Spektrum an unterschiedlichen Berichten, gemäß unserer drei Informationssäulen „Verkehrspolitik“, „Serviceleistungen“ und „Freude am Radeln“, für Euch zusammengestellt, so dass für jeden etwas Interessantes dabei sein sollte.
Mit den besten Wünschen für einen entspannten Jahreswechsel und viel Freude beim Radfahren

Elmar Tiburski

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Ausgabe 1-2017

Titelbild Magazin Kettenblatt 1/2017 

Editorial

1/2017

Liebe Leser!

Vor 200 Jahren begann in Mannheim die Geschichte des Fahrrades mit der Laufmaschine von Drais. Für seine Erfindung fehlten geeignete Wege, und das Radfahren auf Gehwegen führte schon 1817 zu Konflikten und zum Befahrungsverbot. Eine längst vergangene Geschichte?

Heute geht es Radfahrern viel besser: Auf glatt asphaltierten Straßen kommen sie flott voran. Zwischen Fahrradstraßen, Radschnellwegen und dem Mobilitätskonzept 2030 wird alles Mögliche zum Wohle der Radler geplant. Eine der wenigen Radstationen außerhalb Nordrhein-Westfalens steht am Darmstädter Hauptbahnhof zur Verfügung. Die vielen schönen Radwege in Stadt und Land sind ausgezeichnet beschildert, die Radmitnahme in Zug und Bus ist im RMV problemlos möglich, um nur Einiges zu erwähnen. Tarek Al-Wazir stellte im letzten Jahr fest: „Die Verkehrswende [...] sie findet gerade statt.“ Und tatsächlich: Wie jeder von uns beobachten kann, nimmt der Radverkehr kräftig zu.

Das Problem von vor 200 Jahren besteht jedoch nach wie vor. Die Darmstädter Wilhelminenstraße ist ein Beispiel für ein Befahrungsverbot, ausgerechnet am Ende einer Fahrradstraße (und wie es um das andere Ende steht, können Sie in dieser Ausgabe nachlesen). Und will man die Wilhelminenstraße vermeiden, ja wie, bitteschön, kommt man dann von der Kuppelkirche zum Kantplatz? Es gibt viele Pläne, aber weit weniger funktionierende Lösungen. Auch auf vielen größeren Straßen gibt es ein Befahrungsverbot: Radfahrer müssen Radwege benutzen, egal in welchen Zustand sie sich befinden, und egal ob sie den nötigen Abstand zu parkenden Autos einhalten oder nicht.

Dabei ist der für einen stressfreien Radverkehr nötige Platz in unseren Städten vorhanden. Allein: er wird zugeparkt. Selbst auf einer Fahrradstraße wie der Darmstädter Wilhelminenstraße wird den beidseitig parkenden Autos mehr Platz eingeräumt, als den Radlern. Begegnungen von Autos und Radfahrern erfordern hier gegenseitige Rücksichtnahme.

Wem kommt aber das Parken in langen Reihen am Straßenrand zu Gute? Hört man denen zu, die sich laut vernehmlich melden (das Beispiel der B3 in Zwingenberg finden Sie in dieser Ausgabe), dann wären wir Alle das. Ich behaupte: Die Mehrheit sind die Menschen, die entweder gar kein Auto besitzen oder für ihr Auto einen eigenen Parkplatz gebaut oder angemietet haben.

Deshalb muss man sich fragen, ob es gerecht ist, dass die öffentliche Hand Parkplätze kostenfrei zur Verfügung stellt, aber gleichzeitig die Grundsteuer erhöht. Denn Grundsteuer zahlen wir alle - Mieter und Eigentümer. Vielleicht glauben Sie, das mag stimmen, aber es wird sich nicht ändern? Nun, vor zehn Jahren war man sich einig, dass Gaststätten ohne die Möglichkeit des Rauchens nicht überleben könnten.

Auf diesem oder einem anderen Weg: Soll die Verkehrswende stattfinden, müssen wir für neue Gedanken offen sein. Überlegen wir, wie wir den vorhandenen Raum gerecht verteilen und geeignete Wege für alle Verkehrsteilnehmer schaffen.

Viel Freude beim Radeln in der schönen Jahreszeit wünscht Ihnen
Annelie von Arnim

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Ausgabe 2-2016

Titelbild Magazin Kettenblatt 2/2016 

Editorial

Die Freiheit ist immer auch die Freiheit der Anderen!

Dieses leicht abgewandelte Zitat von Rosa Luxemburg beschreibt die Notwendigkeiten auch für den Straßenverkehr (§1 StVO). Wenn das Auto trotz Führerschein, Versicherungspflicht, Steuern und Unterhaltskosten als Werkzeug der Freiheit beschrieben wird, gilt das nicht auch und sogar vermehrt für das Fahrrad? Es braucht keinen Treibstoff, ist unmittelbar für fast alle soziale Schichten verfügbar, stärkt den Körper und den Geist.

Wie sehr es Mittel zur Freiheit sein kann, werden die Frauen in dem Fahrradkurs für Migrantinnen und Flüchtlinge (Zum ersten Mal!, S. 7) gut beschreiben können. In ihrer Situation ist es, anders als bei uns, keine Selbstverständlichkeit, Rad fahren zu können.

In einem demokratischen Staat ist die Gesellschaft dazu aufgefordert, die Freiheiten der verschiedenen Gruppen immer wieder herzustellen und zu sichern. Da ist es schon sehr bedenklich, wenn die von gewählten Regierungen kontrollierten Behörden die Freiheiten bestimmter Gruppen ohne Not einschränken und behindern, auch gegen geschriebenes Gesetz (Der lange Atem, S. 14). Die Erlangung und Pflege der Freiheiten dieser Gruppen ist oft nicht von der Interessenlage der Gesellschaft, sondern der der Industrie, der Politik und der Behördenmitarbeiter geprägt (Umgestaltung der Frankfurter/Heidelberger Straße, S. 12 u. 13). Deshalb ist jede Möglichkeit zum Dialog sinnvoll (Fahrrad in Aktion, S. 5 u. Lampertheim gibt Gas, S. 11).

Für diesen Dialog stehen Verbände wie der ADFC und FUSS e.V. (Lückenschluss Bergstraße, S. 9), die stetig mehr Zulauf bekommen (Herzlich willkommen, S. 10). Manchmal müssen auch in der Zivilgesellschaft durch Recht und Gesetz gegebene Mittel jenseits des Dialogs angewandt werden, um die verbrieften Freiheiten scheinbar schwächerer Gruppen durchzusetzen (Parke nicht auf unseren Wegen, S. 16).

Die Möglichkeit, die eigene Freiheit auf Kosten Anderer durch Rücksichtslosigkeit und Gewalt auszudehnen, ist in einer Demokratie keine Option (Moment mal, S. 19). Es widerspricht fundamental dem Gleichheitsgrundsatz, der die Basis der demokratischen Gesellschaft sein sollte.

Zumindest die Freiheit, als Tourist mit dem Fahrrad unser Land und die Nachbarländer zu erleben, wird gern gewährt. Das Elsass ist ein markantes Beispiel für eine Region, die unter der Unfreiheit sehr gelitten hat. Deshalb ist die Möglichkeit, es ohne Grenzkontrollen besuchen zu können, doch ein schöner Beweis dafür, was Frieden und Freiheit bewirken (Radeln-Kultur-Natur, S. 17).
Ihr Burkhard Walger, Vorstand des ADFC Darmstadt-Dieburg e.V.

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Ausgabe 1-2016

Titelbild Magazin Kettenblatt 1/2016 

Editorial

Ein riesiges Potential ...

Ganze 12.363 Elektroautos sind 2015 in Deutschland neu zugelassen worden, mickrige 0,4% der 3,2 Millionen Neuzulassungen. Hohe Kaufpreise und schwache Reichweiten hemmen die Nachfrage für solche Fahrzeuge. Eine breite Verkehrswende kommt durch Elektroautos - auch mit Hilfe einer staatlichen Kaufprämie - demnächst nicht zustande.

Im selben Jahr sind in der Bundesrepublik 4,35 Millionen Fahrräder - darunter eine halbe Million Elektrofahrräder - verkauft worden, wohl gemerkt ohne staatlichen Zuschuss! Die Fahrradindustrie bietet heute eine wachsende Vielfalt an innovativen Produkten für Jung und Alt an. E-Lastenräder sind mittlerweile voll taugliche Fahrzeuge für urbane Haushalte oder Kurierdienste. Längere Pendelwege sind mit Pedelecs kein Problem mehr, sogar bei Nässe und Kälte dank Funktionskleidung (Erfahrungsbericht auf Seite 16). Nicht zuletzt profitiert davon auch der Fahrradtourismus in allen Altersklassen.

Die Zahlen sprechen für sich: das Fahrrad ist, neben dem ÖPNV, ein wichtiger Träger der Verkehrswende schlechthin, volkswirtschaftlich und verkehrspolitisch. Das Fahrrad braucht nur geringe Verkehrsflächen und verursacht weder Straßenschäden noch Emissionen. Es ist das ideale Verkehrsmittel in lebenswerten Ortschaften. Dennoch gehen Rathäuser mit der Planung und Förderung des Radverkehrs ziemlich unterschiedlich um, wie in diesem Heft zwei Beispiele aus unserer Gegend zeigen: Bensheim (Seite 6 und 9) und Alsbach-Hähnlein (Seite 8).

Außerdem nutzen viele Pendler immer noch das Auto nur deshalb, weil es oft dazu keine vollwertige Alternative gibt.

Typisches Beispiel dafür ist die Stadt Darmstadt, die aus diesem Grund u.a. gegen schlechte Luftqualität schwer zu kämpfen hat. Das Fahrrad - neben dem ÖPNV - bietet ein riesiges Potential zur Lösung dieser Verkehrsprobleme, wie die Zahlen eingangs zeigen. Unsere Nachbarn in den Niederlanden und Dänemark haben uns längst vorgemacht, wie man mit der richtigen Infrastruktur und Verkehrsplanung ein solches Potential erfolgreich und zügig entfaltet. Worauf warten wir in Südhessen eigentlich?

Frohes Radeln durch die schöne Jahreszeit!

Xavier Marc, Vorstand des ADFC Darmstadt-Dieburg e.V.

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Ausgabe 2-2015

Titelbild Magazin Kettenblatt 2/2015 

Editorial

Liebe Leser,

ich freue mich, Ihnen unser viertes Kettenblatt vorstellen zu können. Die Redaktion hat sich bemüht, wieder einen vielfältigen Mix an Themen zusammenzustellen, der sich an unseren in der Satzung vorgegebenen Zielen und unserer Region orientiert. Wir würden uns in diesem Zusammenhang wünschen, dass Sie, liebe Leser, unsere Arbeit verstärkt mit Anregungen, Wünschen, konstruktiven Hinweise und Kritik begleiten. Schließlich ist es unser gemeinsames Ziel, Radfahren für immer mehr Menschen zu einer attraktiven Form umweltgerechter Fortbewegung zu machen.

In der letzten Ausgabe hat der Bericht über den Klimatest bei einigen Ämtern für Aufregung gesorgt. Nun, das Ergebnis des Klimatest war ja für alle Gemeinden nicht wirklich gut und zeigte, dass noch viel zu verbessern ist. Diesen Prozess mit konstruktiver Kritik voranzutreiben, darin sehen wir unsere Aufgabe.

Auch in der vorliegenden Ausgabe finden Sie viele interessante Berichte. Hinweisen möchte ich auf den Artikel über Schutzund Radstreifen. Ich hoffe, er nimmt Radfahrern die Angst, auf der Straße zu fahren, und animiert die Verkehrsplaner, bei der Straßenplanung, auf bauliche Radwege zu verzichten und verstärkt auf Radstreifen beziehungsweise Schutzstreifen überzugehen. Natürlich nur wo es sinnvoll ist und den Radfahrer nicht gefährdet. Daran möchten wir mitarbeiten.

Die Einrichtung von Fahrradstraßen ist in größeren Städten interessanterweise besonders in den Städten die im Klimatest sehr gut abschneiden Realität, bei uns an der Bergstraße oder in Darmstadt findet man bisher recht wenige, wenn überhaupt. Darum ist sicherlich die neue Fahrradstraße in Seeheim ein Mut machender Erfolg.

Das aktuellste Thema sehe ich in den gegenwärtigen Flüchtlingsströmen. Wie können wir als ADFC in dieser Situation kompetent Hilfe anbieten? Ein Thema, das den ADFC bundesweit beschäftigt. Es gibt eine Reihe von Aktivitäten beim ADFC Bergstraße und ADFC Darmstadt, Beschaffung von Fahrrädern, Reparaturkurse und Angebote zur Verkehrserziehung. Lesen Sie dazu einen ersten Bericht über die Flüchtlingshilfe des ADFC. Er sollte Sie ermuntern mitzuhelfen.

Apropos Hilfe. Was wäre ein Verein, eine Gemeinde eine Gesellschaft, ohne die vielen engagierten Ehrenamtlichen. Der Einsatz des ADFC für eine partnerschaftliche Verkehrspolitik, für die Schonung der Umwelt, für konkrete Hilfen und Beratungen und unsere Angebote mit vielen erlebnisreichen Touren in unserer Region, ist ein solches Zeugnis. Lesen Sie dazu den Artikel „Eine von uns". Aber auch die Einsetzung eines Radverkehrsbeauftragten ist ein Zeugnis für den ehrenamtlichen Einsatz.

Natürlich dürfen auch Berichte über Touren nicht fehlen. So finden Sie einen interessanten Bericht über eine abwechslungsreiche Tour an der Mümling im Odenwald, der drei Länder berührt. Für die sportlich ambitionierten Radler ist der Bericht einer Rennradtour zu empfehlen. Besonders anregend ist auch der Bericht „Natour für Leib und Seele".

Die Arbeit des Vorstands des ADFC Bergstraße für die Mitglieder transparent zu machen ist Sinn eines Artikels, der die Ziele und die Verantwortlichen für die einzelnen Arbeitsfelder aufzeigt.

Wie heißt es so schön: nach der Saison ist vor der Saison, da wir als ADFCIer aber keine fahrradfreie Saison kennen, wünsche ich Ihnen vor allem ein rutschfreies Fahren durch den Winter. Wenn es gar nicht mehr geht, dann folgen Sie unseren schönen Wanderungen mit Rudi Heger; auch die Darmstädter sind herzlichst eingeladen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und weiter möglichst ungetrübte Freude beim Radfahren!

Matthias Gehrmann (Vorstand ADFC Bergstraße)

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Ausgabe 1-2015

Titelbild Magazin Kettenblatt 1/2015 

Editorial

Das Thema Radverkehr ...

... ist in der politischen Diskussion angekommen. Wir stellen das mit Freude fest. Lesen Sie dazu in den Interviews auf den Seiten 8 und 16, welche Ideen Politiker aus Lampertheim und Darmstadt haben, um die Infrastruktur für den Radverkehr zu verbessern.

Bei dem Weg in die Wirklichkeit bleiben allerdings manches Mal gute Ansätze auf der Strecke. Wir beleuchten zwei Beispiele in dieser Ausgabe. Bei der Sanierung des Radwegs zwischen Zwingenberg und Bickenbach hätte das Ergebnis besser sein können, wenn die Kommunen richtig mit Hessen Mobil zusammenarbeiten würden (Seite 6). Oft wird Geldmangel gern als Vorwand genutzt, um den Bau untauglicher Anlagen zu rechtfertigen. Das trifft nicht nur Radfahrer, sondern kann auch Rollstuhlfahrer oder Fußgänger mit Kinderwagen behindern, wie die auf Seite 13 abgebildete Unterführung zeigt. Für ein solches Ergebnis ist einfach jeder Preis zu hoch!

Nun aber zu einem Beispiel gelungener Radverkehrspolitik. Ein kurzes Stück Einbahnstraße in Darmstadt-Bessungen war für Radfahrer in Gegenrichtung undurchlässig. Ein (nicht ganz einfacher) Umbau schafft hier nun eine gute Verbindung (Seite 7).

In Deutschland wird auf hohem Niveau gejammert, heißt es immer wieder. Für das Fahrradklima trifft das scheinbar nicht zu: Eine Gesamtnote von 3 minus in allen Gemeinden an der Bergstraße und in Darmstadt beim großen ADFC Fahrradklimatest 2014 zeigt jedoch, dass wir tatsächlich weit von einer guten Fahrradinfrastruktur entfernt sind, auch wenn Darmstadt im Bundesdurchschnitt weit vorne liegt. Näheres dazu auf den Seiten 10 bis 12.

Wo heute die B426 entlangführt, standen einst Bäume. Vor 175 Jahren wurde ein ganzer Berg weggeräumt, um Platz für eine Straße zu schaffen, übrig blieb die sogenannte „Felsnase". An dieser Stelle können Autos und Räder nicht nebeneinander fahren. Autofahrer empfinden Radfahrer hier als Hindernis und gefährden sich und Andere beim Überholen. Dies ist alles hinlänglich bekannt. Zwar planten Verkehrsexperten beim Ausbau der B426 einen Radweg mit ein, doch nur der Ausbau kam und der Radweg fehlt bis heute lesen Sie mehr dazu auf Seite 14. Unser Standpunkt: Wenn Radfahren auf der Fahrbahn „unerwünscht" oder gefährlich ist, muss ein Radweg gebaut werden!

Es wird Sommer. Folgen Sie einmal unserem Tourentipp auf Seite 18, oder werden Sie „Geocacher". Wie man dieses Hobby mit dem Radfahren verbindet, steht auf Seite 19. Sollten Sie sich auf der Tour fragen, welchen der vielen Gänge Sie wann benutzen sollen, hält der Artikel über Gangschaltungen auf Seite 21 eine Antwort parat.

Ein schönen Frühling und Sommer und viel Spaß beim Radfahren wünscht Ihnen

Annelie von Arnim

(Vorstand des ADFC Darmstadt e.V.)

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Ausgabe 2-2014

Titelbild Magazin Kettenblatt 2/2014 

Editorial

Nicht erst seit gestern!

Seit Mai diesen Jahres gibt es das „Kettenblatt". Dies ist die zweite Ausgabe unseres gemeinsamen Infomagazins. Zur ersten Ausgabe haben wir viele positive Reaktionen und auch konstruktive Kritik bekommen. Das gibt uns Motivation für die weitere Arbeit, um Sie/Euch auch weiterhin mit interessanten Informationen rund ums Radfahren in unserer Region zu versorgen. Den ADFC und sein überregionales Magazin „Radwelt", welches alle Mitglieder sechsmal im Jahr erhalten, gibt es natürlich schon etwas länger. So wurde der ADFC im Jahre 1979 in Bremen gegründet, und die Radwelt gibt es in der jetzigen Form seit 1997. Nach und nach entstanden aus dem Bundesverband heraus die Landes- und Kreisverbände sowie angegliederte Ortsverbände. Der ADFC-Kreis Bergstaße wurde vor rund 25 Jahren aus dem Rhein-Neckar-Kreis heraus gegründet. In Worms gab es einen jungen Mann, Mitglied in diesem Verband, der wurde von den Wormsern, wie er es selber einmal ausdrückte, an die Bergstraße gelobt. Alfred Kratz hatte im April 1989 in Bensheim einige Interessierte eingeladen und gründete mit diesen den ADFC Bensheim, der aber schon zwei Jahre später, durch Klaus Montz, in den ADFC Bergstraße überführt wurde.

Waren es anfangs überwiegend enthusiastische Radfreaks und zum Teil fanatische Auto-Verweigerer, die das Fahrrad als Alternative zum Auto betrachteten, so findet sich heute jede Spezies von Radfahrern und Radlern unter unseren Mitgliedern und Zielgruppen. Angefangen vom kleinen Kind, über den Sonntagsradier und den Mountainbiker bis hin zur Hausfrau, die vielleicht nur alle paar Tage zum Einkaufen fährt. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern wollen wir für alle Radfahrer Verbesserungen aufzeigen und erstreiten, weil das Fahrrad heute und in der Zukunft einen hohen Beitrag in der multifunktionalen Mobilität leisten muss und leisten wird. Die Politik muss die Möglichkeiten dazu schaffen. Um das 25jährige Bestehen zu würdigen, wurden zwei Veranstaltungen durchgeführt. Das ADFC Sommerfest, welches im Juni stattfand, stand unter der Prämisse, gemeinsam mit unseren Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit zu feiern. So konnten rund 150 Teilnehmer sich über den ADFC und seine Aktivitäten informieren, ihr Fahrrad codieren lassen und Fahrräder von Ausstellern anschauen und testen. Für die Kinder war ein Fahrrad-Parcours aufgebaut.

Mit einer Veranstaltung im September im Paul-Schnitzer-Saal in Lorsch, bei der Landrat Matthias Wilkes, MdB Dr. Michael Meister, der ehemalige Landesvorsitzende Klaus Montz und Joachim Hochstein, der Leiter des Fahrradbüros Frankfurt, Grußworte sprachen bzw. Vorträge zum Radfahren und zur Mobilität hielten, wurden Arbeit und Engagement aller Aktiven offiziell gewürdigt, (siehe Artikel auf der nächsten Seite) Wir, das heißt Vorstand und Aktive, werden auch die nächsten 25 Jahre für unsere Mitglieder streiten, Aktivitäten rund ums Radfahren anbieten und alle bestmöglich informieren.

Unser Kettenblatt wird uns dabei begleiten. Herzlichst Ihr/Euer

Matthias Gehrmann, Vorsitzender ADFC Kreis Bergstraße

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Ausgabe 1-2014

Titelbild Magazin Kettenblatt 1/2014 

Editorial

Es geht los!

Die erste Ausgabe unseres neuen Info-Magazins!

Warum eine eigene Zeitschrift?

Ihr haltet die erste Ausgabe (1/2014) des neuen Info-Magazins der ADFC-Kreisverbände Bergstraße und Darmstadt in Händen. Aus Anlass dieses für Alle freudigen Ereignisses hat die Redaktion mit den Vorsitzenden Annelie von Arnim (Darmstadt) und Matthias Gehrmann (Bergstraße) ein Interview zu Wissenswertem dieses neuen Kommunikationskanals geführt.

Kettenblatt: Unsere Mitglieder bekommen ja vierteljährlich die ADFC-Radwelt zugeschickt, die bundesweit erscheint und über alle Themen rund ums Radfahren informieren will. Warum jetzt zusätzlich mit dem „Kettenblatt" eine eigene Zeitschrift?

Matthias: Neben der „Radwelt"; deren Notwendigkeit und Nutzen hier gar nicht bestritten werden soll, gibt es ja auch noch den „umweltfairbund", den unsere Mitglieder ebenfalls bisher bekommen haben. Hierin führte der ADFC jedoch aus meiner Sicht ein Schattendasein mit Minimalinformationen für unsere Interessen und unsere Belange.

Annelie: Das ist richtig. In der mit dem BUND und dem VCD gemeinsam herausgegebenen Zeitschrift „umweltfairrbund" hat sich der ADFC immer weniger repräsentiert gefühlt. Daher haben wir überlegt, diesen Zustand zu ändern und vorerst zweimal im Jahr eine eigene Zeitschrift herauszugeben, welche speziell auf die Interessen der ADFC-Mitglieder in unseren Regionen zugeschnitten ist. Hier bot es sich an, die Kreise Darmstadt-Dieburg und Bergstraße, zu denen auch noch Teile des Odenwaldes gehören, aus regionalen Gründen sowie aus Gründen der Effizienz, gemeinsam zu bedienen.

Matthias ergänzt: Die Idee war auch, eine Zeitschrift für die gesamte Region Starkenburg, die eben genau dieses Gebiet umfasst, zu haben.

Kettenblatt: Das klingt einleuchtend. Bitte stellt Euch doch jetzt einmal unseren Lesern vor, damit sie wissen, wer die Verantwortlichen für das „Kettenblatt" - was aus Redaktionssicht übrigens ein sinnfälliger Name für eine Radzeitschrift ist - sind.

Die Verantwortlichen

Matthias: Gern. Meine Name ist Matthias Gehrmann, ich bin 62 Jahre alt und von Beruf Seelsorger in einer großen Klinik hier in Heppenheim. Seit zehn Jahren bin ich Mitglied im ADFC und seit zwei Jahren gewählter Vorsitzender des Kreises Bergstraße. Bereits vorher habe ich im Vorstand mitgearbeitet. Radfahrbegeistert bin ich quasi ein Leben lang. In der Familie haben wir immer Radreisen unternommen. Früher auch mit Tandem oder mit Anhänger und sind noch nie mit dem Flugzeug unterwegs gewesen. Auch als Tourenleiter bin ich im ADFC aktiv, was mir viel Freude bereitet. Im Kettenblatt werde ich sowohl über Touren als auch über politische Themen berichten.

Annelie: Ich heiße Annelie von Arnim, bin 52 Jahre alt, promovierte Informatikerin und arbeite als selbstständige IT-Beraterin. Bereits seit Ende des Studiums bin ich im ADFC, aktiv allerdings erst seit drei Jahren, davon die letzten zwei als Vorsitzende des Kreises Darmstadt-Dieburg. Radfahren wird bei uns in der Familie, die aus meinem Mann und mir sowie zwei mittlerweile erwachsenen Kindern besteht, groß geschrieben. Alle Wege, soweit irgend möglich, werden per Rad zurückgelegt. Mein Schwerpunkt, auch bei den Inhalten des Kettenblattes, ist und wird die Verkehrspolitik in der Region sein. So bin ich unter anderem bereits Teilnehmerin des runden Tisches „Radverkehr" der Stadt Darmstadt. Ergänzen möchte ich noch, dass wir in Darmstadt drei gleichberechtigte Vorsitzende haben.

Für jeden etwas

Kettenblatt: Vielen Dank. Über die Organisationsformen werden wir sicher in einer der nachfolgenden Ausgaben ausführlich berichten. Dass ihr beide politisch interessiert seid haben wir schon gehört. Aber was soll darüber hinaus die Zeitschrift bereichern?

Matthias: Wir befinden uns hier sicherlich noch in einem Prozess der Abstimmung und der inhaltlichen Findung. Auf einer Klausurtagung haben wir erst einmal eine Minimalstruktur entwickelt, die sich im Laufe der Zeit sicher weiterentwickeln wird. Mittelpunkt unserer Bemühungen wird das Mitglied sein, welches wir vielfältig und möglichst umfassend dabei natürlich auch interessant rund ums Radfahren informieren wollen.

Annelie: Das umfasst neben den angesprochenen verkehrspolitischen Themen auch Tipps für Touren mit Beschreibung und Karten,Hinweise zur Radtechnik, Vorstellung besonderer Ereignisse in der Region und aktiver Personen innerhalb der Verbände. Alles dient dazu, die Mitglieder an uns zu bin den und allen anderen die Begeisterung fürs Radfahren zu vermitteln.

Anzeigen und Sponsoren

Kettenblatt: Hört sich gut an. Besonders wenn man bedenkt, dass Redaktion und Inhalte ja kosten neutral aus den Reihen der Aktiven und der übrigen Mitglieder kommen sollen. Trotzdem fallen für Papier, Layout, Druck und Versand nicht unerhebliche Kosten an. Wie sollen die gedeckt werden?

Annelie: Dafür befinden wir uns derzeit auf der Suche nach einem oder mehreren Sponsoren, obwohl wir weitestgehend ohne Werbung auskommen wollen. Ziel ist es, dass sich die Zeitschrift mittelfristig selber trägt. Anfänglich entstehende Finanzlücken werden wir sicher vom Verband schließen müssen. Zum Inhaltlichen ist zu sagen, dass wir alle Aktiven und Mitglieder ausdrücklich zur Mitarbeit auffordern.

Matthias ergänzt: Da ich das genauso sehe, habe ich mich bereits auf Sponsorensuche begeben. Ein mühseliges Geschäft und ohne entsprechende Anzeigen bei uns zu schalten, werden wir wohl niemand gewinnen können. Wir werden ebenfalls zur aktiven Mitarbeit aufrufen und freuen uns schon auf interessante Beiträge zu den genannten Themengebieten. Ich weiß, wir haben hierfür geeignete Leute in unseren Reihen, die Bilder und Berichte liefern können und hierbei von den Chefredakteuren unterstützt werden

Was interessant ist, wird gebracht

Kettenblatt: Dafür sind wir da. Hoffen wir einmal, dass es uns bald gelingt, sowohl Sponsoren als auch Autoren für die gemeinsame Sache zu begeistern. Jetzt gibt es ja in der Redaktion zwei Verantwortliche und zwei redaktionelle Leiter, wenn auch nur einen Layouter. Wird es demzufolge auch ein zwei geteiltes „Kettenblatt" geben?

Annelie: Also, wir wollen eine gemeinsam gestaltete Zeitschrift haben, bei dem der Leser die von Dir angesprochene Teilung gar nicht wahrnimmt. Schließlich haben wir gemeinsame Themen und Interessen. Und zur Verkehrspolitik lassen sich sowieso immer Beispiele aus beiden Regionen finden. Das Gleiche gilt für die Touren-Tipps und für die Radtechnik. Ich denke, da gibt es viel Verbindendes.

Matthias: Das kann ich nur unter streichen. Für uns ist das „Kettenblatt" ein wichtiges Identifikationsorgan, das es in dieser Form bisher nicht gegeben hat. Darüber hinaus sind wir froh, so ein Projekt zusammen mit dem ADFC-Darmstadt zu realisieren, gerade ohne auf Thementrennung oder Proporz zu achten. Was interessant erscheint, wird gebracht.

Die Zielgruppen

Kettenblatt: Wie erfolgt letztlich die Verteilung, das heißt, wie kommt das Kettenblatt zu den Mit gliedern und zu potentiellen Interessenten?

Matthias: Wir haben eine Auflage von 1500 Stück. Davon gehen allein 800 per Postversand an die Mitglieder der Verbände Darmstadt-Dieburg und Bergstraße. Daneben wollen wir Auslagen in Fahrradgeschäften, in Bürgermeistereien und in öffentlichen Bibliotheken organisieren. Die Verteilung ist unentgeltlich und soll auf unsere Aktivitäten aufmerksam machen, um so weitere Mitglieder zu gewinnen. Hinzu kommen spezielle Adressaten wie Landräte, Verkehrsplaner und Sponsoren.

Annelie: Von den Kosten her ist der Versand an unsere Mitglieder der größte Brocken. Das von Matthias genannte weitere Verteilungsspektrum, um einen größeren Kreis von Interessenten zu erreichen, werden wir ehrenamtlich ohne Kostenaufwand organisieren.

Highlights 2014

Kettenblatt: Letzte Frage. Was dürfen unsere Leser für das Jahr 2014 noch an Highlights erwarten?

Matthias: Da kann ich das 25-jährige Jubiläum des ADFC-Bergstraße empfehlen, welches wir im kommenden Monat gebührend feiern werden und zwar mit einem Sommerfest, welches wir gemeinsam mit dem Naturschutzbund ausrichten und zu dem auch ein politischer Abend gehört. Hierzu wurden Politiker eingeladen, um mit uns gemeinsam rund um das Thema „Radfahren in heutiger Zeit Chancen und Risiken" zu diskutieren. Die Flyer hierzu sind bereits verteilt.

Annelie: In Darmstadt hoffen wir, dass wir in der zweiten Jahreshälfte die erste Fahrradstraße eröffnen werden. Das wäre ein großer Gewinn für die Radler in der Stadt. Weitere Highlights findet man in unserem Tourenprogramm. Jetzt wünschen wir beide erst einmal Allen viel Spaß und Anregungen beim Lesen.

Kettenblatt: Dem kann ich mich nur anschließen. Vielen Dank an Euch für diese ersten Statements, denen sicher noch weitere folgen werden, um Mitglieder und Interessenten neben allem anderen auch über Struktur und Organisation des ADFC im Bereich Starkenburg zu informieren.

Das Interview wurde von Elmar, einem der beiden Redakteure, durchgeführt.

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