Aktuelle Ausgabe

Editorial

2/2021

Liebe Leser*innen,

in dieser Ausgabe unseres Magazins Kettenblatt berichten wir gleich über zwei große Kampagnen, in denen sich der ADFC Darmstadt-Dieburg gerade engagiert. Die Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren zur Verkehrswende in Hessen gehen wir gemeinsam mit starken Partnern an. VCD, FUSS e. V., die hessischen Radentscheide und zahlreiche andere Initiativen sind dabei. Alle Informationen finden Sie in dieser Ausgabe. Die inneren Doppelseiten können Sie heraustrennen, unterschreiben und z. B. in unserem Büro am Gleis 66 abgeben.

Auch bei unserer Kampagne „Abstand messen“ sind wir nicht auf uns allein gestellt. Die Einladung an unsere Aktiven, sich an der Kampagne zu beteiligen, ist zwar nahezu ohne Echo geblieben. Dafür haben sich allerdings auf einen Bericht bei hessenschau.de knapp 50 Menschen gemeldet, die uns unterstützen werden. Seit einiger Zeit sind also unsere OpenBikeSensoren an den Rädern der Unterstützer*innen zunächst auf Darmstadts Straßen unterwegs und messen den Abstand zu überholenden Autos und LKWs.

In einem interessanten Interview haben wir nach seiner Wiederwahl mit Landrat Klaus Peter Schellhaas über lange Planungsprozesse, umgesetzte Ziele, Elterntaxis und vieles mehr gesprochen.

Am 16. Juni wurde am Hauptbahnhof die inklusive Werkstatt am Gleis 66 eingeweiht und der ADFC Darmstadt-Dieburg hat – endlich – wieder ein eigenes Büro.

Nachdem 2020 der Fahrradaktionstag auf dem Marktplatz Pandemie-bedingt ausgefallen war, fand er 2021 mit einem entsprechenden Hygienekonzept wieder statt. Selbstverständlich war auch der ADFC Darmstadt-Dieburg dabei und hat die Gelegenheit genutzt, erste Unterschriften für die Verkehrswende zu sammeln. Annelie fasst unsere Eindrücke zusammen.

Für diese Ausgabe konnten wir gleich mehrere neue Autoren und Autorinnen gewinnen: Silke Westermeier berichtet über entspanntes Fahrradfahren in Amsterdam, Sandra Gallei über Radfahren in und um Pfungstadt sowie Michael Kudlich über die zweite Kidical Mass in Mühltal. Vielen Dank dafür.

Natürlich dürfen auch bewährte Themen nicht zu kurz kommen. Andreas berichtet von einer 10-tägigen Radtour in den Dolomiten „von Osttirol über Südtirol nach Tirol“. Neben reichlich km und Höhenmetern blieb sogar noch Luft für eine Wanderpause. Von Darmstadt aus haben Vera und Helga den hinteren Taunus erkundet. Ihr Fazit: Es lohnt sich.

Gelegentlich hat man beim Radfahren nicht so viel Spaß, wie man haben könnte. Knieschmerzen oder gar die Folgen einer Operation machen einen Neuanfang auf dem Rad schwer. Ich habe - aus gegebenem Anlass - eine Tretkurbelverkürzung ausprobiert und bin begeistert.

Nachdem wir in den letzten Ausgaben regelmäßig über Fahrradhersteller in der (erweiterten) Region berichtet haben, zieht Xavier heute ein letztes Fazit.

Burkhard liefert uns einen historischen Abriss über die Entwicklung der Fahrradbeleuchtung.

Helga räumt mit dem Vorurteil auf, dass der Wegfall von Parkplätzen und die Förderung der Nahmobilität Nachteile für den stationären Einzelhandel bringt. Ganz im Gegenteil, wo auch immer man genau hinschaut, stellt sich heraus, dass Radfahrerinnen und Fußgänger zwar bei einem Einkauf nicht so viel weg­schleppen, dafür aber öfter kommen. In Summe profitiert der Einzelhandel, und das ist gut so.

Auch für diese Ausgabe hat uns der VCD interessante Beiträge geliefert. David Grünewald hat mit dem neuen Stadtrat der Stadt Darmstadt, Michael Kolmer, ein Gespräch über Tempo 30 geführt. Welche Möglichkeiten hat die Stadt Darmstadt und welche Chancen räumt man der „Städteinitiative Tempo 30“ ein?

Ein Bericht über einen neuen Fahrradhersteller in Wiesbaden, eine Fahrradtour im immer fahrradfreundlicheren Paris sowie über den Parking Day in der Rheinstraße runden die Beiträge des VCD ab.

Liebe Leser*innen, ich bin sicher, wir haben Ihnen auch in dieser Ausgabe interessante Themen präsentiert und die Zusammenstellung findet Ihren Beifall. Wir bitten wie immer um Ihr Feedback, egal ob positiv oder negativ. Wir laden Sie auch gerne ein, sich an der Erstellung der nächsten Ausgabe zu beteiligen.

Fahren Sie unfallfrei und bleiben Sie gesund.

Klaus Görgen


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